Vielfalt entdecken

Vielfalt entdecken II web

"VIELFALT ENTDECKEN" lautet unser Leitsatz im Qualitätsbereich Schule und Gesellschaft.

Schule ist kein isolierter Ort der Wissensvermittlung. Sie ist Teil einer sozialen Gemeinschaft, für die jeder verantwortlich ist. Wir legen Wert darauf, die Schule nach außen zu öffnen, indem wir uns mit anderen Institutionen vernetzen.

Exkursionen und Klassenfahrten und insbesondere internationale Austauschprogramme führen zu einer Begegnung und Beschäftigung mit Neuem, Besonderem und Fremdem, was wiederum eine Bereicherung für den Einzelnen und für die Gemeinschaft darstellt. Respekt gegenüber anderen und Andersdenkenden, Toleranz gegenüber anderen religiösen und politischen Überzeugungen lassen jedem die Freiheit, seine individuelle Persönlichkeit zu entfalten.

Um die Schülerinnen und Schüler zu einer verantwortungsvollen Zukunftsgestaltung zu befähigen, ist die Berufs- und Studienorientierung, die wir als kontinuierlichen Prozess betrachten, ein zentraler Punkt. Dies geschieht in enger Kooperation mit Unternehmen aus der Region.

Aufgrund der Größe unserer Schule können wir eine Vielfalt von Angeboten ermöglichen, bei der Bildung auch außerschulisch „erlebt" werden kann:

 

Projekt GES

GES Kuala LumpurDas renommierte Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) richtet alljährlich an unterschiedlichen Orten der Welt das Global Economic Symposium (GES) aus. Diese Veranstaltung wird von Schülerprojekten begleitet, an denen das Gymnasium Altenholz bereits mehrfach erfolgreich teilgenommen hat. Im Jahr 2014 wurden unsere Schülerinnen sogar vom IfW nach Paris und Kuala Lumpur (Malysia, s. Bild) eingeladen!

Bericht von Nele über Malaysia:
 
Bericht von Johanna und Luise über Paris:

 

YES! - YOUNG ECONOMIC SUMMIT

YESDas YES! – Young Economic Summit ist ein Schulprojekt, das organisiert wird von der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft in Kooperation mit der Joachim Herz Stiftung und dem Institut für Weltwirtschaft (IfW). Das Gymnasium Altenholz ist eine der 14 aktiven Projektschulen des Young Economic Summit 2015. Mehr zum Schulprofil ist auf der YES!-Homepage (http://www.young-economic-summit.org/gymnasium-altenholz/) oder bei Facebook (https://www.facebook.com/pages/Young-Economic-Summit-Gymnasium-Altenholz/1605106826394027?fref=ts) zu finden.

Während der Vorbereitungsphase auf den Schülerkongress, der vom 12. bis 13. Oktober 2015 in Kiel stattfand, beschäftigten sich engagierte Schülerinnen und Schüler intensiv mit Themen des Global Economic Symposiums und erarbeiten innovative Lösungsvorschläge für globale ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Probleme. In diesem Zeitraum von April bis Oktober werden sie von YES! Mentor/inn/en der ZBW in Sachen Informations- und Medienkompetenz angeleitet. Sie erörtern ihre Fortschritte bei der Bearbeitung ihres gewählten Themas mit Expertinnen und Experten des Instituts für Weltwirtschaft auf dem jeweiligen Sachgebiet. Die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentierten die Projektgruppen auf einem Schülerkongress mit rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Mit anderen Schülerinnen und Schülern, sowie Führungspersönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutierten und optimierten sie ihre Lösungsvorschläge. In einem demokratischen Prozess werden nun die besten Lösungen gewählt und in einer Petition zusammengetragen. Diese Petition wird von der YES! Gemeinschaft unterzeichnet und an die ausgewählten Entscheidungsträger und Institutionen zur Umsetzung und Nachverfolgung übergeben. Hier unser YES-Beitrag von 2015 in voller Länge:

Mehr über das YES!–Young Economic Summit erfahren Sie unter http://www.young-economic-summit.org oder in den sozialen Netzwerken bei Facebook und Twitter (Hashtag #yes_summit).

Ansprechpartnerin für das Projekt Weltwirtschaft ist unsere Kollegin Christine Stender.

Kooperation im Schulzentrum Altenholz

SternsingenZusammen mit der Außenstelle der Claus-Rixen-Grundschule und der Gemeinschaftsschule Altenholz bildet das Gymnasium Altenholz ein modernes Schulzentrum, das für die Qualität und Vielfalt seiner pädagogischen Arbeit bekannt ist. Dabei kooperieren die drei Schulen bereits heute auf vielen Ebenen und wollen diese Zusammenarbeit künftig noch weiter ausbauen:

  • Das bilinguale Angebot der Claus-Rixen-Schule findet seine Fortsetzung in entsprechenden Angeboten des Gymnasiums.

  • Während das Gymnasium den Weg zum Abitur in acht Jahren anbietet (G8), erhalten die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung die Möglichkeit, nach dem mittleren Schulabschluss in die Oberstufe des Gymnasiums zu wechseln (G9).

  • Die Lehrkräfte von Gemeinschaftsschule und Gymnasium besuchen gemeinsame Fortbildungen.

  • Die Gemeinschaftsschule und das Gymnasium kooperieren bei der Ausbildung von  Lehrkräften.

  • Das Ganztagsangebot wird von der Gemeinschaftsschule und dem Gymnasium gemeinsam realisiert.

  • In einem jährlichen Spieleturnier messen sich die Schüler der Gemeinschaftsschule und des Gymnasiums im sportlichen Wettkampf.

  • Beim traditionellen Sternsingen in der Stifter Kirche singen Schüler und Kollegender drei Altenholzer Schulen gemeinsam Weihnachtslieder (Bild). 

  • Die "Forschernacht" der Claus-Rixen-Schule wird von Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums mitgestaltet.

 

Zusammenarbeit mit der Universität Kiel

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Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) liegt nur etwa zwanzig Fahrradminuten von unserer Schule entfernt und ist mit uns auf vielfältige Art und Weise verflochten:
 

Wissenschaftsnaher Unterricht und Studieninformation

Seit dem Jahr 2015 sind wir offizielle Partnerschule der CAU im Projekt Perle (Projekt erfolgreiches Lehren und Lernen). Dadurch profitieren unsere Schülerinnen und Schüler von einer besonders vielfältigen und intensiven Studieninformation, die Ihnen den Weg für die Zeit nach dem Abitur bereitet.

 

Didaktische Forschung und Lehramtsausbildung

Wir beteiligen uns aktiv an der Ausbildung neuer Lehramtsstudierender, indem wir ca. 6-8 Studierenden der CAU in jedem Schuljahr die Möglichkeit bieten, an unserer Schule ein Praktikum zu absolvieren. Mit ihren frischen Ideen bereichern diese jungen Menschen unseren Unterricht und unser Schulleben insgesamt.

Außerdem führen Studierende regelmäßig Studien an unserer Schule durch, zum Beispiel im Rahmen von Master- oder Doktorarbeiten.

 

Kooperation mit sozialen Einrichtungen der Region

Das Gymnasium Altenholz versteht sich als lebendiger Bestandteil der Gemeinde Altenholz und pflegt vielfältige Kontakte zu sozialen Einrichtungen und Vereinen in der Gemeinde und der Region. Über unsere wichtigsten Partner können Sie sich hier informieren:

Gemeinde Altenholz

Offene Jugendarbeit

Kinder- und Jugendbeirat

Seniorenheim Stift

Hof Kubitzberg

Kirchengemeinde

Freundeskreis Asyl

Diakonisches Werk

TSV Altenholz

Freiwillige Feuerwehr Altenholz

 

 

 

Kooperation mit Unternehmen der Region

AfA klein web

Die alljährliche Berufsinformationsmesse des Ausbildungsforums Altenholz (AfA, großes Bild) in unserer Sporthalle ist sicherlich die augenfälligste Veranstaltung, auf der unsere Schülerinnen und Schüler mit den Unternehmen der Region in Kontakt gebracht werden. Etwa dreißig Arbeitgeber der Region präsentieren sich hier ihren künftigen Auszubildenden und PraktikantInnen.

Das Gymnasium Altenholz arbeitet mit den Unternehmen Förde Sparkasse und Vossloh Locomotives GmbH im Rahmen eines offiziellen Kooperationsvertrages zusammen. Dadurch soll die Schule in ihrer pädagogischen Arbeit durch stärkere Realitätsbezüge unterstützt, die ökonomische Bildung zur besseren Vorbereitung der Schüler/-innen auf ihre zukünftig unterschiedlichen Rollen im Wirtschaftsleben vertieft sowie die Berufsvorbereitung verbessert werden. Der besondere Schwerpunkt dieser Partnerschaft ist die Förderung der Motivation der Schüler/-innen für Naturwissenschaften.

Im Profilfach WiPo liegen die inhaltlichen Schwerpunkte unter anderem im wirtschaftlichen Bereich mit den Themenfeldern Betriebswirtschaftslehre (z.B. Unternehmertum und Selbständigkeit), Volkswirtschaftslehre (z.B. Wirtschaftsstandort Deutschland, marktwirtschaftliche Faktoren). Aus diesem Grunde sind Einblicke in die wirtschaftliche Praxis von Unternehmen besonders wichtig. Darüber hinaus wird eine Berufsorientierung für alle Schüler profilübergreifend angeboten. Hierbei ist es besonders wichtig, den Schülern möglichst unterschiedliche Berufsfelder fächerübergreifend näher zu bringen, z.B. in der Verknüpfung der Fächer Informatik, Physik und Wirtschaft. Unternehmen und Betriebe als Kooperationspartner sind für ein systematisches Konzept der Berufsorientierung und Berufswahlvorbereitung notwendig.

Nicht unerwähnt bleiben soll hier die großzügige finanzielle Unterstützung, mit der die Unternehmen aus der Region viele unserer schulischen Projekte überhaupt erst möglich gemacht haben. Unsere größten Sponsoren sind:

 

Logo FSP Logo Volksbank Logo Kruse
Logo Vossloh Logo VW Steiskal Logo
Logo Sauer Logo RVE Logo Famila
     

Betriebs- und Wirtschaftspraktikum

BetriebspraktikumAm Gymnasium Altenholz absolvieren die Schülerinnen und Schüler zwei Praktika in den Unternehmen der Region: Das einwöchige Betriebspraktikum in Klasse 9 sowie das zweiwöchige Wirtschaftspraktikum in Klasse 11.

 

Betriebspraktikum (Klassenstufe 9)

Das Anschreiben für die Betriebe und Institutionen, die in diesem Jahr unsere Schülerinnen und Schüler betreuen werden, können Sie hier downloaden:

Den unteren Abschnitt geben Sie bitte vollständig ausgefüllt an die Klassenlehrkraft zurück.

 

Wirtschaftspraktikum (Klassenstufe 11)

die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs am Gymnasium Altenholz führen ein zweiwöchiges Wirtschaftspraktikum durch. Dieses Praktikum ist Bestandteil des Unterrichts im Fach Wirtschaft/Politik. Wir versuchen damit, der Forderung nach stärkerer Einbeziehung wirtschaftlicher Sachverhalte in den Unterricht und engerer Verbindung zur Arbeitswelt gerecht zu werden. Der Unterricht hat die Wirtschaftsordnung und die Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland zum Thema.

Das Wirtschaftspraktikum soll die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Altenholz die bisher theoretisch erworbenen Kenntnisse über die Wirtschaft, die Berufs- und Arbeitswelt möglichst unmittelbar erfahren lassen. Sie sollen einen Betrieb kennenlernen: seine Organisation, seine Stellung und seine Arbeit im Wettbewerb am Markt; sie sollen ihn als Sozialgebilde verstehen und auch einmal einen Arbeitstag erfahren mit all seinen Belastungen und Alltagserscheinungen. Im Gegensatz zu den Berufspraktika geht es beim Wirtschaftspraktikum nicht in erster Linie um die Berufsfindung; sie kann jedoch ein positiver Nebeneffekt sein.

Zur Reflexion des Praktikums und zur Erkenntnis betriebs- und volkswirtschaftlicher Zusammenhänge fertigen die Schülerinnen und Schüler eine kleinere schriftliche Hausarbeit an. Diese Arbeit wird als Klausurersatzleistung angerechnet. Zur Themenfindung stimmen sich die Schülerinen und Schüler mit dem Betrieb und dem betreuenden Lehrer ab. Zu diesem Zweck besuchen die beteiligten Lehrkräfte die Schülerinnen und Schüler während des Praktikums.

Dokumente zum Download:

pdfAnschreiben_Betriebspraktikum_09_21.pdf

pdfAnschreiben_Sozialpraktikum_09_21.pdf

pdfAnschreiben_Wirtschaftspraktikum_09_21.pdf

pdfFormular_Meldung_Praktikum_09_21.pdf

pdfHinweise_Wirtschaftpraktikum_09_21.pdf

pdfKriterien_Bericht_Wirtschaftspraktikum_09_21.pdf

Wenn Sie Fragen oder Hinweise zur Beruflichen Orientierung und zu den Praktika haben, melden Sie sich gern bei...

Droste CarstenCarsten Droste

Koordinator Berufliche Orientierung
Gymnasium Altenholz
Danziger Str. 18a
24161 Altenholz
0431 / 540 28 60 (Schule) oder 0152 / 52464420 (Handy)
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Projekt Europamesse

DSC01629 699x1024Am 25.04.2013 berichtete die Eckernförder Zeitung über die EUROPAMESSE am Gymnasium Altenholz:

Wieder einmal hieß es "Velkommen", "Hosgeldiniz", "Benvenuto" oder auch "Welcome" im Gymnasium Altenholz, als dort gestern, nach der Erstauflage im vergangenen Jahr, die Schüler der sechsten Klassen die zweite Europamesse veranstalteten. In insgesamt sechs Klassenräumen wurden 27 Länder vorgestellt - von Norwegen bis Malta, von Russland bis Großbritannien.
Die jetzigen Sechstklässler hatten im vergangenen Jahr die Messe der damaligen Sechstklässler besucht und waren nun in diesem Jahr selbst gefordert, etwas auf die Beine zu stellen. Seit Februar hatten sie sich darauf vorbereitet, wie Jessica Marczynski sagte. "Es gab einige Vorgaben, die den Schülern gemacht wurden. Zum Beispiel mussten für jeden Stand Plakate angefertigt werden, die Pflichtangaben wie Fläche, Einwohnerzahl und Ähnliches enthalten mussten. Ansonsten hatten die Schüler aber weitestgehend freie Hand bei der Gestaltung der Stände und haben auch sehr selbstständig gearbeitet", so die Lehrerin. Ihr Kollege Carsten Droste betonte, dass auch wieder Wert darauf gelegt wurde, dass die Informationen nicht ausschließlich aus dem Internet stammen, sondern auch andere Quellen wie Bücher, Fremdenverkehrsvereine, Reisebüros und auch die Botschaften der jeweiligen Länder zur Beschaffung von Informationen und Material genutzt werden. Und da es auch nicht an Kreativität mangeln sollte, versuchten alle Aussteller auch wieder, ein Highlight an ihrem Stand zu präsentieren. Ein sicherlich nicht immer einfaches Unterfangen: Was kann man beispielsweise als Höhepunkt zu Monaco machen, wenn eine Autorennbahn bereits im letzten Jahr die Attraktion war? Amelie (11), Cathleen (12), Paulina (12) und Antonia (12) entschieden sich neben Informationen zum Land und selbst gebackenen Monaco-Plätzchen für Roulette und einen kleinen Spielautomaten. Auf Glück setzten auch Makena (12), Anna-Lena (11) und Sarah (12) am Stand der Schweiz - mit dem richtigen Dreh konnten die Besucher dort Schweizer Schokolade gewinnen. Viel Mühe hatte man sich auch am Schweden-Stand gegeben. Nicht nur, dass Lisa (12) als Lichterkönigin Lucia und Linn und Lucie (beide 11) als ihr Gefolge auftraten. Zusammen mit Jorn-Matti (11), Tobias (11) und Tom (13) hatten sie aus Buchsbaum einen schwedischen Maibaum gebaut, und zudem gab es neben den an vielen Ständen üblichen Präsentationen per Laptop, digitalem Bilderrahmen oder Smartphone auch die Möglichkeit, in Hörbücher von Astrid Lindgren reinzuhören. Einen guten Zweck verfolgten sie auch: Die Erlöse aus dem Verkauf ihrer Leckereien kommen dem Tierheim Uhlenkrog als Spende zugute. Ebenso wurden auch am Rumänien-Stand Spenden gesammelt, dort für Unicef. Bei den meisten aber - und das ist letztendlich auch ein guter Zweck - wandert das Geld nach Abzug der Unkosten in die Klassenkasse. Und egal ob nun Rød Grød med Fløde aus Dänemark, Pizza aus Italien, Kaiserschmarrn aus Österreich, französische Crêpes, Zitronenkuchen aus Finnland oder Klárka, ein Walnusskuchen aus der Slowakei - vieles war kostenlos, anderes wurde zu eher symbolischen Preisen angeboten. So auch die Ensaimadas, ein landestypisches Hefegebäck und das Erfrischungsgetränk aus Mandarinensaft und Vanille am spanischen Stand. Zudem hatten sich Lara, Mira und Hannah (alle 12) neben vielen Infos zum Land auch noch eines ernsteren Themas angenommen - dem spanischen Stierkampf. Auf einer Infotafel informierten sie ausführlich über diesen "Sport" und stellten die Frage "Stierkampf - Tradition/Attraktion oder Quälerei?" Nicht nur die Drei kommen zu dem Ergebnis, dass es sich hierbei eher um Quälerei handelt. Auf einer ausgelegten Liste hatten Besucher die Möglichkeit, ihre Ansicht anzukreuzen - die Meinungen deckten sich mit der Ansicht der drei Schülerinnen.
Im kommenden Jahr geht die Europamesse in die dritte Runde, und auch dann wird sicherlich wieder der Duft von Europa durch die Räume des Gymnasiums in Altenholz ziehen.

Autor: dsu

Projekt Stolpersteine

Stolpern gegen das Vergessen ArtikelQuerDie Stolpersteine sind ein Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig (*1947, Bild).

Es soll die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig erhalten. Jeder Stolperstein ist einem Menschen gewidmet, der während der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurde.
Auf den etwa 10 x 10 Zentimeter großen Stolpersteinen sind kleine Messingplatten mit den Namen und Lebensdaten der Opfer angebracht. Sie werden vor dem letzten frei gewählten Wohnort in das Pflaster des Gehweges eingelassen. Inzwischen liegen in über 700 Städten in Deutschland und elf Ländern Europas über 40.000 Steine. Auch in Kiel werden seit 2006 jährlich neue Stolpersteine verlegt.

Die Verlegung von Stolpersteinen wird in Kiel von mehreren Schulen begleitet. Zusammen mit ihren Lehrkräften forschen Schülerinnen und Schüler über die Opfer nationalsozialistischer Gewalt in unserer Stadt. Von Verfolgung und Ermordung waren nicht nur Erwachsene betroffen, sondern ganze Familien und sogar Kinder. Einige Opfer waren in demselben Alter wie die heute recherchierenden Jugendlichen. Für die Schülerinnen und Schüler handelt es sich durch die intensive Beschäftigung mit dem Thema nicht mehr um anonyme Opfer, sondern um Menschen, die in unserer Nachbarschaft lebten. Jede Schülergruppe übernimmt die Patenschaft für ein oder mehrere Opfer. Unterstützt werden sie dabei von fachkundigen Ehrenamtlern. Die Ergebnisse ihrer Recherchen tragen die jungen Leute bei der Verlegung der Stolpersteine vor.

Die Geschichtsklassen der Oberstufe des Gymnasiums Altenholz haben in den vergangenen Jahren bereits über 20 solcher Stolpersteine gestaltet und verlegt. Den Opfern wird zudem in Faltblättern der Landeshauptstadt Kiel gedacht, von denen hier einige vorgestellt werden sollen:

pdfHugo Hahn (Verlegung 2012)

pdfIda Nagel (Verlegung 2013)