„Warnung! Geschichte kann zu Einsichten führen und erzeugt Bewusstsein!“

Dieser „Warnhinweis“ aus dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig begrüßt die SchülerInnen des Geschichtsprofils nicht nur in unseren drei Geschichtsfachräumen, sondern zeigt auch im besten Sinne, was das Profil ihnen jetzt und für ihre Zukunft bieten möchte.

Einsichten gewinnen werden die SchülerInnen bei dem Gang durch die Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart - über die Zusammenhänge zwischen der Vergangenheit und ihrer heutigen Lebenswelt. Die profilergänzenden Fächer Kunst und Geographie unterstützen mit historischen und aktuellen Themen (z.B. zur Kunstgeschichte oder Stadtentwicklung) die Fähigkeit der SchülerInnen, historische Ereignisse in größeren Zusammenhängen zu analysieren und zu beurteilen.

Bewusstsein zu schaffen meint, die gewonnenen Einsichten für sich bewusst nutzen zu können. Das Problembewusstein für öffentliche Diskussionen sowie die mediale Darstellung historischer Themen ist notwendig, weil es durch die kritische Auseinandersetzung mit den vielfältigen Formen der Geschichtskultur einen verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Geschichte ermöglicht - ein wesentlicher Bestandteil politischer Bildung. Ein Fachtag in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme oder die Teilnahme am „Stolpersteine“-Projekt bieten beispielsweise Anlässe, bei denen verantwortungsvolle Recherche und Öffentlichkeitsarbeit eingeübt werden.

Im ersten Jahr der Qualifikationsphase (Klasse 11) findet eine Studienfahrt nach Berlin (auch in Verbindung mit anderen Städten wie Leipzig, Weimar etc.) oder nach Polen statt. Sie verknüpft die notwendigen Kenntnisse für das Abitur mit Einsichten über die deutsche und europäische Geschichte. Auch dies kann die SchülerInnen unterstützen, ihre eigene Identität in einer globalisierten Welt zu festigen und fremde Meinungen zu verstehen.

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