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Suchtprävention

Das Präventionskonzept unserer Schule hat zum Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu einem eigenverantwortlichen, selbst kontrollierten Umgang mit suchtauslösenden Verhaltensmustern anzuleiten, auch gegen den sozialen Druck ihrer peer group.

Konkrete Ziele in Bezug auf spezielle Suchtformen bzw. Suchtmittel sind:

  • Verzicht auf Nikotin
  • Abstinenz im Bereich illegaler Drogen
  • Maßvoller Umgang mit Alkohol und Medikamenten
  • Maßvoller Umgang mit Internet und Computerspielen
  • Vermeidung von Esstörungen

Diese Ziele sollen durch regelmäßige unterrichtliche und außerunterrichtliche Aktivitäten erreicht werden.

Ausgangspunkt für dei Entwicklung des heutigen Konzepts war die Teilnahme an und die Ergebnisse der Umfrage „Gläserne Schule" 2010/2011. Im Anschluss bildete sich ein Arbeitskreis, an dem die Schulleitung, Elternvertreter, Lehrkräfte sowie Herr Teipel von der Droge 70 und Frau Kühl-Freese vom IQSH teilnahmen. Das Ergebnis dieses Arbeitskreises war eine Liste von möglichen außerunterrichtlichen Projekten in den Klassenstufen 5-9.

Folgende Projekte werden momentan in den einzelnen Klassenstufen fortlaufend durchgeführt. Darüber hinaus werden geeignete Angebote von Präventionsstellen, Krankenkassen, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und anderen Anbietern eingebunden.

6. Klasse: Fachtag zur Medienkompetenz in Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal (freiwillig; Vorstellung durch Veranstalter auf Elternabend Mitte der 5. Klasse und Entscheidung der Eltern hinsichtlich Kostenübernahme)

7. Klasse: Veranstaltung zur Internet- und Medienkompetenz durch Präventionsbeamte der Polizei. Schwerpunkte: Cybermobbing, Social Communities, Happy Slapping, sexy Selfies (verpflichtend; Anmeldung durch Präventionsbeauftragten)

8. Klasse: Teilnahme am Wettbewerb „Be smart don't start" (freiwillig; Anmeldung durch Klassenlehrer)

9. Klasse: Aktionstag zum Thema Alkohol, durchgeführt von der Kommunikationsagentur Schultze-Walther-Zahel unter Mitwirkung eines Referenten der BZgA, dem Autor Olaf Büttner und dem Landtagsabgeordneten Thomas Stritzl. (verpflichtend; Anmeldung durch Präventionsbeauftragten)

10. Klasse: Veranstaltung zur Suchtgefährdung durch Alkohol, Drogen und Medikamenten durch Präventionsbeamte der Polizei. Schwerpunkte: Wirkungsweise von Drogen, Rechtsnormen, Promillegrenzen, Jugendschutz (verpflichtend; Anmeldung durch Präventionsbeauftragten)

Die Eltern werden auf speziellen Elternabenden über die grundsätzlichen Ziele der Suchtprävention, über die jeweiligen Sachinhalte und über bevorstehende Aktivitäten unterrichtet.
In einem akuten Fall von Drogenmissbrauch werden für die Betroffenen selbst, für ihre Eltern und/oder für die betroffenen Klassen individuelle Hilfsmaßnahmen bereitgestellt.
Die Einbindung von Themen zur Suchtprävention in den regulären Unterricht findet statt im Rahmen der Anknüpfungsmöglichkeiten an den Lehrplan.

Weitere Informationen zum Thema schulische Suchtprävention finden Sie in dieser Broschüre des IQSH: pdfSuchtprävention_IQSH.pdf

 

Stefan Dreyer

Präventionsbeauftragter