Biologieunterricht am Gymnasium Altenholz

bueffel web 2Eine Tonne verteilt auf bis zu 1,70 x 3,40 m: Das ist eines der mächtigsten Tiere der Welt – der Afrikanische Büffel (Syncerus caffer)! Majestätisch thronen die geschwungenen Hörner auf dem Haupt des Bullen – und nicht nur dort: Auch im Biologieraum 2 thronen die 10 kg schweren Hörner an der Wand. Die restlichen 990 kg fehlen allerdings.

Auf einer reich ausgestatteten und über viele Jahre gewachsenen Sammlung basiert unser anschaulicher und praxisorientierter Biologieunterricht. Viele Modelle, Anschauungsexponate und Geräte bieten die Möglichkeit, biologische Sachverhalte unmittelbar zu erfahren und eigenständig zu erarbeiten. Die drei Fachräume sind alle mit PC und Internet sowie Beamer-Technik ausgestattet. Zwei großzügige Räume verfügen über modernes technisches Inventar für experimentellen Unterricht in Partner- oder Gruppenarbeit. Zwei Klassensätze Mikroskope erlauben den Blick auf's Kleine: Das Entdecken mikroskopischer Strukturen begleitet den Biologieunterricht durch die Mittel- und Oberstufe. Vertieft wird diese Arbeit auch im naturwissenschaftlichen Wahlpflichtbereich der Mittelstufe. Dort kommt auch das Thema Mikrobiologie zum Tragen: Die Schule verfügt über ein mikrobiologisches Labor der Sicherheitsstufe I.

Der intensive Fachunterricht steht selbstverständlich im Zentrum unserer Arbeit im Biologieunterricht, aber Exkursionen bereichern immer wieder den Unterricht und ermöglichen praktische Erfahrungen vor Ort. Dabei bietet nicht nur der Stifter Wald als typischer Buchenwald vor unserer Haustür gute Möglichkeiten für ökologische Untersuchungen, sondern auch die nahe gelegene Ostsee wird dafür regelmäßig genutzt, z.B. im Fördelabor in Holtenau.

Besuche im Lübecker offenen Labor (LoLa) sowie der Forschungswerkstatt der Kieler Universität ergänzen den Unterricht des Biologieprofils der Sekundarstufe II. Das Biologieprofil vertieft seine biologischen Kenntnisse auf einer fachspezifischen Studienfahrt – z.B. nach München und in die Alpen. Regelmäßig werden die Angebote der CAU wahrgenommen – sei es der Vortrag im Zoologischen Museum oder der Besuch im Botanischen Garten. Unsere AbiturientInnen sind so gut auf ein naturwissenschaftliches Studium vorbereitet.

Die Lehrkräfte der Fachschaft Biologie stehen in regem und konstantem Austausch: Das Fachcurriculum sowie das Methodenkonzept werden regelmäßig der modernen Unterrichtsentwicklung angepasst. Das Führen von Protokollen, Präsentationstechniken (vom Plakat bis zur multimedialen Präsentation) sowie das klassische mikroskopische Zeichnen stehen hierbei im Mittelpunkt. Zur transparenten Leistungsbewertung hat die Fachschaft z.B. einen gemeinsamen Kriterienkatalog dieser unterrichtlichen Arbeitsergebnisse entwickelt. Als Download finden Sie hier das aktuelle Fachcurriculum.

Schulinternes Fachcurriculum Biologie

 
Hier finden Sie den aktuellen Stand unseres schulinternen Fachcurriculums:
 
 
Die Aufgabe eines schulinternen Fachcurriculums ist es, die Kerninhalte und Kompetenzen, die in den Fachanforderungen / Lehrplänen des Landes Schleswig-Holstein verbindlich vorgegeben sind, über die einzelnen Jahrgangsstufen hinweg aufzubauen. Das schulinterne Fachcurriculum bildet die Planungsgrundlage für den Fachunterricht und enthält konkrete Beschlüsse der Fachschaft über
  • anzustrebende Kompetenzen für die einzelnen Jahrgangsstufen
  • Schwerpunktsetzungen, die Verteilung und Gewichtung von Unterrichtsinhalten und Themen
  • fachspezifische Methoden (mit Bezug zum Methodencurriculum)
  • angemessene mediale Gestaltung des Unterrichts (mit Bezug zum Mediencurriculum)
  • Diagnostik, Differenzierung und Förderung,
  • Leistungsmessung und Leistungsbewertung (in Ergänzung zu den allgemeinen Vorgaben der Schule)
  • Einbeziehung außerunterrichtlicher Lernangebote und Ganztagsangebote.

Das Fachcurriculum berücksichtigt die Prinzipien des fächerverbindenden und fächerübergreifenden wie auch des themenzentrierten Arbeitens. Weitere Ausführungen zur Gestaltung des schulinternen Fachcurriculums finden sich im Kapitel 4 der Fachanforderungen.

Es wird regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt.